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Bisphenol-freie Membran für Tinkwasseranwendungen: Aqua free Industries erweitert Materialportfolio

Hamburg / Lommel, 16. Januar 2026 – Aqua free Industries, Spezialist für Membranfilter und maßgeschneiderte OEM-Lösungen innerhalb der Aqua free Group, erweitert Angebotspalette um Bisphenol-freie Materialoptionen für ausgewählte Projekte. 


Damit reagiert das Unternehmen auf eine wachsende Marktnachfrage in sensiblen Anwendungsfeldern, etwa dort, wo Kunden spezifische Materialvorgaben, interne Compliance-Standards oder regulatorisch geprägte Anforderungen an Werkstoffe und Migration stellen.

Aqua free Industries ist seit Jahren als OEM-Partner für kundenspezifische Filtrationslösungen aktiv und entwickelt Membrankonzepte für Trinkwasser in enger Zusammenarbeit mit Kunden – von der technischen Spezifikation bis zur Serienfertigung. Der Standortausbau in Lommel (Belgien) stärkt diese Ausrichtung zusätzlich: Kapazitäten in Forschung & Entwicklung sowie Produktion wurden gezielt erweitert, um schneller und flexibler auf neue Anforderungen reagieren zu können. 

Mit den neuen Materialoptionen kann Aqua free Industries Projekte unterstützen, bei denen Bisphenol-freie Ausführungen ausdrücklich benötigt werden – etwa im Rahmen von kundenseitigen Vorgaben oder spezifischen Einsatzbedingungen. 

Warum Bisphenol in vielen Lieferketten stärker in den Fokus rückt

Bisphenol A (BPA) ist eine chemische Substanz, die u. a. bei der Herstellung bestimmter Kunststoffe und Harze eingesetzt wird. In EU-Rechtsakten zu Lebensmittelkontaktmaterialien wird BPA u. a. als Ausgangsstoff für bestimmte Materialien beschrieben, darunter Polycarbonat und Polysulfon.

Parallel dazu hat die EFSA 2023 ihre Risikobewertung aktualisiert und eine deutlich niedrigere tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) von 0,2 ng/kg Körpergewicht/Tag abgeleitet.

Regulatorisch ist das Thema ebenfalls in Bewegung: Die Europäische Kommission hat im Dezember 2024 ein weitreichendes Verbot mit wenigen Ausnahmen von BPA in bestimmten Lebensmittelkontaktmaterialien beschlossen und hierzu die Verordnung (EU) 2024/3190 erlassen. 

Auch im Trinkwasserkontext wird BPA adressiert: Die EU-Trinkwasserrichtlinie (EU) 2020/2184 führt für Bisphenol A einen parametrischen Wert von 2,5 µg/L in den Qualitätsanforderungen auf.


Vor diesem Hintergrund steigt in Teilen der Industrie die Aufmerksamkeit für „Bisphenol-freie“ Material- und Produktkonzepte.

Qualitätsmanagement als Grundlage für skalierbare und verlässliche Umsetzung

Die Erweiterung des Materialportfolios baut auf einem klaren Qualitätsrahmen auf: Für den Standort Lommel, Belgien wurde die ISO 9001-Zertifizierung erreicht; dies ist ein wichtiger Schritt, um Prozesse, Verantwortlichkeiten und Qualitätsstandards nach international anerkanntem Maßstab abzusichern. 

Der Standort Hamburg erfüllt im Rahmen der Herstellung von Medizinprodukten nicht nur die Anforderungen der ISO 9001 sondern gemäß den Vorgaben der ISO 13485.


Ausblick:

Aqua free wird sein Portfolio an Membran- und Systemlösungen kontinuierlich weiterentwickeln, mit dem Ziel, Kunden sowohl in klassischen OEM-Projekten als auch bei spezifischen Materialanforderungen belastbare, dokumentierbare und praxistaugliche Optionen zu bieten.


Über die Aqua free GmbH und Aqua free Industries

Die Aqua free GmbH ist einer der führenden europäischen Hersteller im Bereich Wasserhygiene. Seit 1999 setzt das inhabergeführte Unternehmen neue Maßstäbe für Trinkwasserqualität und Gesundheitsschutz. Mit innovativen Filtern und Desinfektionslösungen schützt Aqua free in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Wohnungsbau und Industrie vor wasserinduzierten Infektionen und reduziert Legionellen sowie andere Mikroorganismen. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 13485 unterstreichen die Qualitätsstandards. 

Aqua free Industries ist spezialisiert auf Membranfilter und maßgeschneiderte OEM-Lösungen. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit Service von der Entwicklung bis zur Umsetzung individueller Trinkwasserhygieneanforderungen. 


Hinweise für Redaktionen:

-     EU: Bisphenol A in Lebensmittelkontaktmaterialien – Verordnung (EU) 2024/3190 (19.12.2024) regelt/ beschränkt die Verwendung von BPA und weiteren Bisphenolen in bestimmten Lebensmittelkontaktmaterialien und ändert u. a. die Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011. 
-    EFSA 2023: Neubewertung BPA – EFSA hat 2023 eine neue tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) für BPA von 0,2 ng/kg Körpergewicht/Tag abgeleitet (Plain-Language-Summary). 
-    EU-Trinkwasserrichtlinie: Parametrischer Wert – Die Richtlinie (EU) 2020/2184 führt für Bisphenol A einen parametrischen Wert von 2,5 µg/L in den Qualitätsanforderungen auf. 
-    Was ist BPA / typische Verwendungen – BPA wird u. a. zur Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen und Epoxidharzen eingesetzt (z. B. Beschichtungen/Innenlacke). 


Pressekontakt
Aqua free GmbH
Margaretha Gesler – Head of Marketing & Communication
Tel: +49 170 496 79 85
E-Mail: m.gesler@aqua-free.com

Winsbergring 31, 22525 Hamburg, Germany

www.aqua-free.com


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